Häufig gestellte Fragen
vividam ist in vielen Dingen anders. Wir sind nachhaltig, das ist weit mehr als grün. Wir setzen keine ETFs sondern aktive Fonds mit „Impact“ ein. Es gibt auch keinen Algorithmus sondern lediglich ein Rebalancing. Und zu allerletzt, wir sind teurer aus zwei Gründen – aktive Fonds sind teurer als ETFs und als Hybrid erhält Ihr „Berater“ einen Anteil von der jährlichen Vergütung.
Im Verlauf der Registrierung werden diverse Fragen zu Erfahrungen und Kenntnissen, Vermögenssituation, Risikoneigung und Tragfähigkeit usw. gestellt, um die ganz persönliche Strategie zu bestimmen. Detaillierte Informationen und eine Vorschau zum Registrierungsprozess und zur Depoteröffnung finden Sie zeitnah hier.
Halten Sie im weiteren Verlauf auf jeden Fall Ihre Steueridentnummer (TIN) bereit. Außerdem benötigen Sie eine E-Mail-Adresse und müssen Ihre Mobilnummer für den Online-Legitimierungsprozess angeben.
vividam ist kein Fonds. vividam ist eine echte, auf Investmentfonds basierte Vermögensverwaltung. Sie sehen in Ihrem persönlichen Depot sämtliche Vermögenswerte, also die Fonds, die wir für Sie kaufen und verkaufen. Alles ganz transparent. Übrigens kaufen und verkaufen wir alle Fonds ohne Kosten, auch Ausgabeaufschlag genannt.
Jeder Kunde erhält vor Abschluss von vividam einen personalisierten „ex-ante“ Kostenausweis angezeigt und danach in sein munio-Postfach eingestellt. Dieser weist alle direkten und indirekten Kosten aus, die dem Kunden über die nächsten 5 Jahre in seiner Strategie entstehen und die Rendite reduzieren. Basis sind die Erstanlagesumme, aber auch ggfs. der monatliche Sparplan. Der Anlagebetrag wird mit allen Kosten des letzten Geschäftsjahres als Basis bewertet und für die nächsten 5 Jahre hochgerechnet und in der Tabelle unter IV ausgewiesen. Veränderungen wie z.B. Fondstäusche oder Gebührenänderungen in der Zukunft werden dabei nicht berücksichtigt. Somit ist es eine statische Betrachtung. Die tatsächlichen jährlichen Kosten werden am Beginn eines jeden Jahres für das zurückliegende Jahr im sogenannten „ex-post“ Kostenausweis durch die FNZ Bank errechnet und dargestellt.
In der Konsequenz ergeben sich über die Zeit sehr hohe Beträge bzw. Prozentsätze. Diese Gebühren muss man aber trennen in die direkten Kosten, also die Vermögensverwaltungsvergütung von 1,18% p.a. inkl. MwSt. und die Produktkosten zwischen aktuell 1,50% und 2,01% (Stand: Februar 2026). Während Sie als Kunde die VV-Gebühr direkt bezahlen bzw. wir diese Ihnen quartalsweise belasten, sind die Produktkosten der von uns eingesetzten Fonds bereits in den täglichen Kursen der Fonds enthalten, also abgezogen und in der Wertentwicklung der Zielfonds berücksichtigt. Somit zahlen Sie diese Kosten nicht mehr gesondert.
Um die Thematik mit einem Vorgang aus dem alltäglichen Leben zu vergleichen, könnte man folgendes Beispiel wählen. Es wäre so, als ob ein Verkäufer eines Autos dem Käufer die Preise sämtlicher Komponenten des Fahrzeuges und seine Marge detailliert offenlegt und des Weiteren die Kosten für Kraftstoff, Verschleißteile etc. auf die nächsten 3 Jahre hochrechnet …
Außerdem wird im Kostenausweis ein Zielvolumen ausgewiesen. Dabei werden alle Einzahlungen (Einmaleinzahlung und Sparplan) über die empfohlene Haltedauer aufaddiert und ergeben das Zielvolumen. Die empfohlene Haltedauer variiert je nach Strategie zwischen 5 und 15 Jahren. Für die Wertentwicklung nehmen wir je nach Strategie zwischen 2,00 % und 6,50 % an. Die jeweiligen Prozentsätze finden Sie auf den einzelnen Strategieseiten. Hier exemplarisch für vividam 50. Dieses Zielvolumen weicht vom Anlagebetrag leicht ab, da wir nur 99 % der Gelder anlegen und immer 1 % Liquidität auf dem „Konto flex“ belassen.
Robo-Advisors haben das Ziel, die Dienstleistungen eines traditionellen Finanzberaters zu digitalisieren und zu automatisieren. Geldanlageentscheidungen sind aber auf den ersten Blick kompliziert und Vertrauenssache. Daher wissen wir, dass viele Anleger nicht ausschließlich einer Maschine vertrauen. vividam führt die Vorteile von Mensch und Maschine für Ihre Geldanlage zu einer perfekten Kombination zusammen. Digitale Prozesse und ein persönlicher Ansprechpartner, das ist ein hybrider Robo-Advisor.
Eine Beraterin oder Berater erklärt Ihnen auch gerne den ex-ante Kostenausweis (siehe auch Glossar).
vividam ist ein Dienst der Vermögensverwaltung FiNet Asset Management GmbH in Marburg, die bereits 2007 gegründet wurde. Für die technische Umsetzung ist die investify TECH, ein Softwareanbieter aus Köln und Wasserbillig (Luxemburg), verantwortlich. Die Legitimierung führt PostIdent, eine Tochter der Deutschen Post durch. Und das Depot wird von der FNZ Bank bei München geführt. Und zu Allerletzt gibt es Ihren/einen persönlichen Ansprechpartner. Diesen finden Sie unter Netzwerk.
Nach Übermittlung der Daten an die FNZ Bank dauert es 1 bis 5 Tage, bis ein Depot eröffnet ist. Nach Eröffnung erhalten Sie Post von der FNZ Bank. Sie selbst brauchen nichts zu tun, denn wir ziehen das Geld automatisch ein und legen es an. Noch eine Info zur Lastschrift: Im Verwendungszweck erscheint eine Ziffernfolge (interne Kundennummer). Also bitte die Lastschrift der FNZ Bank nicht widerrufen!
Nein, das geht nicht. Es muss ein neues Depot eröffnet werden. Anschließend können aber Fonds dort hinein übertragen werden.
Der Sparplan wird am 1. des Monats bzw. dem nächsten darauffolgenden ersten Bankarbeitstag vom System erzeugt und etwa drei Tage später dem Konto bei der FNZ Bank gutgeschrieben.
Dafür gibt es entsprechende Formulare in Ihrem Onlinezugang der FNZ Bank oder Sie finden diese Unterlagen hier. Bitte direkt im Original an die FNZ Bank schicken.
Selbstverständlich ja. Dazu loggen Sie sich in Ihr Endkundenportal ein.
Nein, nach Eröffnung des Depots bei der FNZ Bank erfolgt sofort der Einzug des Geldes und die anschließende Anlage in die Fonds.
Ab jetzt kann ein Kunde mehrere Strategien bei vividam eröffnen. Ein Wechsel ist ebenfalls möglich.
Da es sich bei vividam um eine vorkonfektionierte standardisierte Vermögensverwaltung handelt, die sich Instrumente aller drei Kategorien nach unseren Auswahlkriterien bedient, können wir auf individuellen Präferenzen leider nicht eingehen. In diesem Fall empfehlen wir, sich an einen Berater oder eine Beraterin für eine individuelle Beratung zu wenden.
Ja, das ist möglich. Dafür gibt es entsprechende Formulare in Ihrem Onlinezugang der FNZ Bank oder hier.
Ja, das wird demnächst möglich sein. Es kann aber nach Depoteröffnung eine Vollmacht z.B. für den Partner hinterlegt werden. Das Formular finden Sie hier.
Nein, das geht leider nicht. Weitere Infos gibt es hier.
Nein, auch Nicht-Deutsche können Kunden werden. Die Nationalität muss aus einem Land sein, dessen Legitimationsdokumente das Video-Ident-Verfahren der Post unterstützt (die meisten europäischen Länder. Siehe auch die FAQs von PostIdent hier). US-Bürger können wegen FATCA leider nicht teilnehmen, genauso Interessenten mit einem Wohnsitz in der Schweiz auf Grund des „FIDLEG„.
Nach Eröffnung des Depots bei der FNZ Bank benötigt diese noch ein separates Formular zur Steuerlichen Ansässigkeit und u.U. noch eine Wohnsitzbestätigung. Das hängt vom verwendeten Ausweisdokument ab.
Basierend auf der Ersteinzahlung und dem monatlichen Sparplan errechnet der Robo Advisor das individuelle Ziel gemäß dem vorgeschlagenen Anlagehorizont. Allerdings geht man hier von einer linearen Entwicklung mit einer unterstellt gleichen, je nach Strategie unterschiedlichen, jährlichen Rendite zwischen 2 und 6,5% p.a. aus. In der Realität wird sich das Depot jedoch anders entwickeln. Allerdings erkennt man in seinem persönlichen Endkundenportal, ob man sich ober- oder unterhalb des „Ziels“ befindet. Wir zeigen hier exemplarisch eine simulierte Entwicklung der vier Strategie über 10 Jahre bei einer Einzahlung von 3.500 Euro und einem Sparplan von 75 Euro monatlich.
Ja, eine Zuzahlung und Entnahme ist jederzeit möglich. Dies ist online möglich oder Sie füllen das Serviceformular (siehe unter Formulare) aus und wir ziehen dann das Geld ein oder wir überweisen Ihnen das Geld nach Verkauf der Fonds auf Ihr Referenzkonto. Sie können aber auch selbstständig auf Ihr Konto einzahlen. Sagen Sie uns aber bitte per E-Mail Bescheid, dass nichts untergeht.
Füllen Sie einfach das Serviceformular (siehe unter Formulare) aus. Entweder verkaufen wir die Anteile und überweisen das Geld auf Ihr Referenzkonto oder Sie übertragen die Bestände auf ein anderes Depot.
Dies wird bald möglich sein … wir informieren Sie!
Ja, dort müssen Sie sich wenigstens einmal im Jahr einloggen, um die Steuerunterlagen herunterzuladen. Infos zum Versand für das vergangene Jahr 2022 finden Sie hier.
Dort können Sie auch Stammdaten oder die Bankverbindung online ändern. Hier ist der Link zum Login. Sie können hier auch die App der FNZ Bank (FNZ Bank Mobile Viewer) herunterladen.
Ja. Diese kann bei Apple oder Google heruntergeladen werden.
Ja, das macht Sinn. Auch wenn wir durch die wenigen Transaktionen, sprich Verkäufe z.B. durch das Rebalancing, steuerpflichtige Gewinne realisieren, sollte man zumindest bei diesen die anfallende Abgeltungssteuer vermeiden bzw. minimieren. Außerdem berechnet die FNZ Bank zum Jahresbeginn die sogenannte Vorabpauschale, die auch mit dem Freistellungsauftrag verrechnet werden kann. Das Formular finden Sie in Ihrem Zugang bei der FNZ Bank oder hier. Sie können diesen aber auch komfortabel online im Endkundenportal ändern und mit einer SMS bestätigen.
Hinweis: Allerdings wird zumindest für das Jahr 2022 keine Vorabpauschale abgezogen.
Auf den Seiten des BVI – Bundesverband Investment und Asset Management e.V. gibt es umfangreiche Informationen zu Investmentfonds, z.B. in der Rubrik „Publikationen„.
Bei der Video-Identifikation oder Video-Legitimation handelt es sich um eine moderne Möglichkeit zur Online-Identifikation von Personen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat erstmals 2014 die Kriterien festgelegt, mit denen eine Online-Identifizierung per Video nach dem Geldwäschegesetz (GWG) rechtskonform durchgeführt werden kann. Das PostIdent-Verfahren wird von diversen Banken, Leasingfirmen, Versicherungen, Finanzdienstleistern und anderen Firmen erfolgreich eingesetzt. Hierzu wird eine Video-Verbindung zwischen dem Nutzer und einem Ident-Spezialisten aufgebaut, in der der Ausweis und die Identität des Nutzers kontrolliert werden. Die Online-Identifikation per Video ist komplett digital und in wenigen Minuten erledigt. Somit werden wesentlich höhere Konversionsraten erzielt als mit herkömmlichen Identifizierungsverfahren.
Nachhaltigkeit ist nicht neu. Eine erstmalige Verwendung der Bezeichnung Nachhaltigkeit in deutscher Sprache im Sinne eines langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource ist bei Hans Carl von Carlowitz 1713 in seinem Werk „Silvicultura oeconomica“ nachgewiesen.
Der Brundtland-Bericht von 1987 definiert es wie folgt. „Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“. Es ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll.
Infos finden Sie auch in unserem vividam YouTube Kanal.
Wir sind vor allem Impact Investoren, d.h. wir wollen nicht nur Themenfelder wie fossile Energieträger ausschließen, sondern in Lösungen der Zukunft investieren und damit eine positive Wirkung erzielen. Dabei orientieren wir uns an den 17 UN SDGs, den Nachhaltigkeitszielen, die bis 2030 erreicht werden sollen. Dabei geht es um mehr als Umweltthemen wie Energie und Wasser, sondern auch Gesundheit, Bildung, Armut, etc. Das beste Beispiel, aber schwierig zu investieren, sind Mikrofinanzkredite.
Es gibt verschiedene Portale und Seiten im Internet. Wir empfehlen z.B. die Seiten des FNG. Relativ neu ist das Portal MeinFairMögen.
Aber auch auf den Seiten unserer Depotbank FNZ Bank finden Sie diverse Informationen, u.a. auch die Fonds mit einem FNG-Siegel. Klicken Sie einfach hier.

