Die Anlagephilosophie hinter vividam

Max Frisch soll einmal gesagt haben: „Eine Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“

Der Klimawandel sowie die Krisen rund um die Energieversorgung sind der finale Weckruf für die Weltbevölkerung. Nicht erst seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima am 11. März 2011 und dem anschließenden Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie nimmt das Thema Fahrt auf.

Inzwischen kann man von einem Paradigmenwechsel sprechen. Wir befinden uns in einer Transformation weg vom parasitären hin zu einem symbiotischen bzw. nachhaltigen „grünen“ Wachstum. Fachleute sprechen bereits von einem sechsten, „grünen“ Kondratieffzyklus. Wir ständen damit am Beginn eines 40 bis 60 Jahre dauernden Zyklus. Der 6. Zyklus würde sich die Errungenschaften des 5. IT-Zyklus zu Nutze machen und eine neue „Green Tech Ära“ entstehen lassen.

Denn unter den veränderten Voraussetzungen von Globalisierung, demographischer Entwicklung, Klimawandel, knappen Ressourcen sowie einem immer stärkeren Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Konsumenten wird Wachstum aus einer neuen Mischung von Ökonomie und Ökologie generiert. Klassische Industriezweige und Geschäftsmodelle wurden durch neue, nachhaltige ersetzt.  Diese Entwicklung gab es schon mehrere Male in der „modernen“ 200-jährigen Wirtschaftsgeschichte. Nicht nur der bereits erwähnte Russe Nikolai Kondratieff hat dies beschrieben, auch der österreichische Wissenschaftler Schumpeter, der von der Kraft der schöpferischen Zerstörung spricht.

Im November 2015 gelang dann auf dem Pariser Klimagipfel ein nicht mehr erwarteter Durchbruch. 196 Staaten einigten sich auf einen historischen Klimavertrag, um die Erderwärmung zu minimieren. Die Einigung könnte auch einen Schub für entsprechende Finanzanlagen sein, da Anleger bis jetzt noch gezögert haben. Ein Grund könnte die schwer durchschaubare Begriffsvielfalt – SRI, ESG, Ökologie, Ethik, Nachhaltigkeit – und die verschiedenen Ansätze wie „Best-In-Class“ oder „Best-of-Class“ sein.

 

Wie kann ich als Anleger von dieser Entwicklung profitieren? Krisen als Beschleuniger des Strukturwandels

Der Strukturwandel bietet für Investoren, die früh in zukunftsträchtige Unternehmen investieren, große Chancen. Allerdings sind die Risiken auch höher, da nicht alle Techniken oder Innovationen erfolgreich sein werden und überleben. Wird sich beispielsweise das Elektroauto durchsetzen und damit Tesla Motors zum Weltmarktführer aufsteigen oder werden die „großen“ Automobilhersteller den Wasserstoffantrieb zur Serienreife führen. Oder wird es noch ganz andere Antriebstechnologien in Zukunft geben?

Um diese Risiken zu minimieren, investiert vividam global über spezialisierte, regulierte und täglich liquide Investmentfonds in ein breites Universum aus Aktien und Anleihen.

Wo schlummern die großen, zukunftsträchtigen Wachstumspotenziale, die mehr bieten als kurze Phasen der wirtschaftlichen Erholung? Strategisch sehen wir besonders Chancen in folgenden Themengebieten:

  • Erneuerbare Energien wie Solar, Wind, etc.
  • Smart Grid-Technologien (Energieinfrastruktur)
  • Antriebstechnik (Elektroantrieb)
  • Moderne Umwelt- und Klimatechnologien
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft
  • „Green Buildings“
  • Recycling
  • Holz als nachwachsender Rohstoff
  • Altersvorsorge, Bildung

Um ein ausgewogenes Portfolio zu erhalten, investieren wir nicht nur in Aktien, sondern auch in Anleihen von Staaten und Unternehmen. Wir sind uns allerdings im aktuellen Niedrigzinsumfeld sehr bewusst, dass Anleihen nicht mehr die risikodämpfende Wirkung wie in den letzten Jahren haben. Schon geringe Zinsanstiege können zu deutlichen Kursverlusten führen. Daher sind in Zukunft größere Schwankungen zu erwarten und vom Anleger durchzuhalten.

Unsere Philosophie ist daher vergleichbar mit einem Langstreckenlauf. Derjenige, der gleichmäßig und beständig läuft, wird am Ende als Sieger durchs Ziel gehen.

Auch wenn ein eher passiver Ansatz verfolgt wird, kann bei den Satelliteninvestments das Risikobudget aktiv gesteuert werden, indem je nach Marktlage Satelliten reduziert oder gänzlich aufgelöst oder gegen andere ausgetauscht werden können.

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